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Eine bayerische Posse in drei Akten von Ernst Marschall - Eigenproduktion

Der Bürgermeister und Schuldirektor Quirin Gasteiger steht vor einem Problem: die vorhandene Schule wird zu klein, eine Neue muss gebaut werden. Dafür kommt nur das direkt neben der Kirche liegende Saustallgrundstück des verwitweten, wohlhabenden Bauers Thomas Oberleitner. Der ist der festen Überzeugung, dass die Schüler keine Zucht und Ordnung mehr lernen und er dies ändern muss.

Deshalb will er das Grundstück nicht verkaufen, sondern der Gemeinde eine neue Schule schenken. Er knüpft daran aber die Bedingung, dass die Schule nach seinen Vorstellungen gebaut wird und die Lehrer nach Erziehungsanweisungen unterrichten, die er vorgibt. Für die Planungen des Schulhausbaues engagiert er die Architektion Lucia Moretti, die Erziehungsanweisungen verfasst er selbst. Beides macht er im geheimen, er möchte den Gemeinderat damit überraschen und ist sich sicher, dass dieser seine Vorschläge annimmt.

Da er durch sein Schicksal verbittert und stur geworden ist, übersieht er dabei, dass sowohl die Schulhausplanungen als auch die Erziehungsanweisungen überhaupt nicht mehr in die Zeit passen und er sich damit lächerlich macht. Seine Schwester Regina, Quirin, der Junglehrer Marinus und sogar der Herr Pfarrer versuchen ihn zur Einsicht zu bringen, erreichen aber nichts.

Als Luci einen letzten Versuch unternehmen möchte, Thomas von seinem Vorhaben abzubringen, trifft sie ihn nicht an, dafür aber seine Schwester. Zufällig kommt noch die Schmuserin Kunigunde Wiedhammer dazu. Die drei Frauen überlegen, wie sie Thomas doch noch zur Einsicht bringen können.

Ob und was sie erreichen - sehen Sie selbst...